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📖 "Der Elefant und das Seil"- Geschichten, die bewegen – und was dahinter steckt

Aktualisiert: 16. Mai

Geschichten, die bewegen

Nicht alles, was uns festhält, ist von aussen sichtbar.

Oft sind es Erfahrungen aus der Vergangenheit, die noch heute bestimmen, was wir uns zutrauen.

Diese Geschichte zeigt, wie stark solche inneren Grenzen werden können.


💥Der Elefant und das Seil

Teil: 3 der Reihe "Geschichten, die bewegen"


Ein Mann ging an einem Elefanten vorbei, der ruhig neben einem Pfahl stand. Was ihn erstaunte: Der Elefant war nur mit einem dünnen Seil am Bein befestigt.

Kein Käfig. - Keine Kette.

Und doch machte der Elefant keinen Versuch, sich zu befreien.


Der Mann wunderte sich und fragte den Besitzer:

„Warum bleibt der Elefant einfach stehen? Er ist doch stark genug, sich jederzeit loszureissen.“

Der Besitzer antwortete: „Als der Elefant noch klein war, haben wir ihn mit genau diesem Seil angebunden. Damals war es stark genug, um ihn zu halten.“


Er machte eine kurze Pause.


„Er hat es immer wieder versucht – und ist gescheitert. Irgendwann hat er aufgehört, es zu versuchen.“

Der Mann schaute den Elefanten nachdenklich an.


Der Besitzer sagte leise: „Heute könnte er sich jederzeit befreien. Aber er glaubt immer noch, dass er es nicht kann.“


Was dahinter steckt


In meiner Arbeit begegnen mir oft Überzeugungen, die tief verankert sind.

„Ich schaffe das nicht.“

„Ich bin so.“

„Das hat noch nie funktioniert.“


Oft sind es Erfahrungen aus der Vergangenheit, die geprägt haben – und die sich irgendwann wie eine Wahrheit anfühlen.

Doch nicht alles, was sich wahr anfühlt, ist heute noch gültig.

Manchmal halten uns nicht die Umstände fest, sondern die Überzeugung, dass es keinen anderen Weg gibt.


Und vielleicht beginnt Veränderung genau dort: Bei einem ersten, kleinen Versuch.

- Trotz Zweifel.


Inspiriert von einer bekannten Erzählung


Und manchmal sind es nicht nur alte Erfahrungen, die uns begrenzen.

Sondern auch das, was wir in uns immer wieder stärken.



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